Lang ist’s her, das letzte Lima-Barometer. Doch diese schöne “Tradition” will ich nicht aufgeben, zumal die Zeit in diesem Land ja für uns begrenzt ist. Ich habe mich einmal durch die ersten Barometer geklickt, nachdem ich dieses letzte erstellt. Wie gut, dass sich alles doch letztlich zum Guten wendet, die Erfahrungen, das Lebensgefühl und der Umgang mit der provisorischen Heimat.
Bei der Ankunft aus Santiago, vorletztes Wochenende, hatte ich plötzlich das Gefühl, nach “Hause” zu kommen, so wie es mir, wie es uns bisher immer bei jedem Posten ergangen ist, auch wenn uns in der Zwischenzeit die Kinder “abhanden” gekommen sind, die immer so offen und einfach mit diesen Wechseln umgegangen sind und mir das Leben erleichtert haben.
Im Detail zum Barometer:
- Alte Heimat… nun ja, wer will schon während der Olympischen Spiele in London sein…
- Wie gesagt, Lima ist das Zuhause, auf Zeit, aber jetzt im Sommer ist’s ohnehin leichter.
- Infrastruktur: Es hat sich ja nicht viel getan, außer dass jedes Jahr 30-40 Tausend neue Autos in Lima zugelassen werden.
- Wie haben wir das gute peruanische Essen während der Reise in Argentinien und Chile vermisst!
- Wetter: gegen den Humboldtstrom kommt man eben nicht an, also akzeptieren, so gut es geht.
- Spanisch: wird nie so gut wie Englisch oder Französisch werden, aber fühlt sich trotzdem leichter an.
- Sport: Das kompensiert so viel. Und jetzt kann gibt es in San Isidro noch ein Fitness-zentrum wird die Bewohner – gratis! Und laufen am Malecon oder an der Costa Verde!
- Stadt, Leute: ich bin halt kein Fan von großen Städten, jedenfalls nicht zum dauerhaften Leben darin. Ich einmal neulich ‘mal hoch gerechnet: Am Tage wird ca. 4’000 Mal vor unserer Residenz gehupt – einfach wunderbar, v.a. weil’s so sinnlos ist, wenn alles verstopft ist.
- Land, Leute: Freue mich jedes mal wie ein Schneekönig, wenn’s raus aufs Land geht. In 14 Tagen geht’s nach Nasca und Ayacucho, wieder etwas Neues entdecken.
- Neue Rolle: Ist eben nicht mehr neu…
- Sicherheit: Angesichts der heute veröffentlichten Kriminalstatistik und der nach oben zeigenden Tendenz wächst das Gefühl der Unsicherheit, aber nur sehr leicht.
How lazy I have been, at least in terms of looking after my blog. Though there were many things to write about but the latest highlight was our trip to Argentina and Chile (Santiago).
To all readers: I wish you a happy and peaceful New Year. May 2012 be a year of focussing on values different from greed and growth, the gods so many people worship.
Yes, indeed, this commonplace still has its meaning. Suddenly, with the year 2011 almost behind me, I am getting aware about the remaining months in Peru likely to be not more than 10 altogether!

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